Die 6 bekanntesten Online-Kurs-Plattformen im Vergleich

Von: Karina Kawaletz | Zuletzt aktualisiert: 20.04.22

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Du hast absolut keine Ahnung, welche Online-Kurs-Plattform du nutzen sollst? Verständlich! Immerhin ist der Markt auch ziemlich überschwemmt mit verschiedenen Anbietern. Und sind wir mal ehrlich: Wir alle möchten nicht erst ein Informatik-Studium absolvieren, um einen Online-Kurs zu erstellen und suchen daher nach einfachen Lösungen.

Deshalb bekommst du hier einen Überblick:

– Ob du überhaupt einen Plattform benötigst
– Über die Vorteile von Online-Kurs-Plattformen
– Welche bekannten internationalen und deutschen Anbieter es gibt
– Was die Vor- und Nachteile sind
– Was die Plattformen kosten


INHALTSVERZEICHNIS
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Du hast bereits einen Online-Kurs erstellt und möchtest ihn jetzt erfolgreich launchen? Dann höre unbedingt in diese Podcast Episode rein.

Aber zunächst: Brauchst du überhaupt eine Online-Kurs-Plattform?

Sagen wir mal so: Anbieter für den Verkauf und die Erstellung deiner Onlinekurse sparen dir enorm viel Zeit und Arbeit. Aber nichts ist unmöglich.

Natürlich kannst du deinen Online-Kurs auch in ein Word-Dokument verpacken oder ein einfaches Video erstellen. Wenn jemand kauft, musst du das Dokument oder das Video aber immer händisch versenden und eine Rechnung erstellen.

Das ist zum einen alles andere als professionell und zum anderen echt zeitaufwändig für dich.
Wie du einen Onlinekurs professionell erstellst und vermarktest, habe ich dir in diesem Blogartikel verraten.

Die Vorteile einer Online-Kurs-Plattform

Ein Anbieter für Online-Kurse kann alles, was du für den Kurs brauchst unter einem Dach vereinen. Viele bieten All-in-one-Lösungen, wofür meist kein technisches Know-how nötig ist. 

Das heißt, du kannst deinen Kurs über diese Plattform erstellen, vermarkten und oft sogar auch verkaufen. So hast du alles an einem Ort. Zudem bietest du dein Produkt auf eine professionelle Art und Weise an, ohne händisch deine Inhalte zu versenden.

Zuerst erstellst und veröffentlichst du den Kurs über die Plattform. Dann wird deine Zielgruppe vermutlich über eine Landingpage oder Werbeanzeigen auf deinen Online-Kurs aufmerksam. Bei Interesse kann dein Kurs sofort über deine Seite bestellt, bezahlt und durchgearbeitet werden. Du wirst automatisch auf jeden Kauf hingewiesen und musst nichts weiter tun.

Klingt doch perfekt, oder?

Deshalb findest du jetzt die bekanntesten Online-Kurs-Plattformen.

Digistore24 – weltweit bekannter Zahlungsanbieter

Bei Digistore24 handelt es sich um einen reinen Zahlungsanbieter. Deshalb musst du Digistore24 erst mit einer Kursplattform bzw. einem Mitgliedersystem verknüpfen. Zu diesem Mitgliederbereich kommen deine Kunden nur über Zugangsdaten. 

Möchten deine Kunden deinen Online-Kurs kaufen, klicken sie auf den Link zum Digistore-Bestellformular. Nach Eingabe der persönlichen Daten und dem Klick auf „kaufen“ bekommst du eine automatische Benachrichtigung über den Kauf. Gleichzeitig erhalten deine Kunden eine automatische Bestellbestätigung per E-Mail. 

Auch das zugehörige WordPress-Plugin „Digimember“ kannst du für deinen Online-Kurs nutzen. Das Plugin verwandelt deine WordPress-Seite sozusagen in eine Online-Kurs-Plattform. Über die Verknüpfung mit Digimember können direkt die Zugangsdaten für deine Kunden in der Bestellbestätigung eingefügt werden. 

Für das Plugin sind allerdings Programmierkenntnisse nötig oder Kosten für einen Webdesigner. Mehr zur Verwendung und zur Verknüpfung mit deinen Systemen findest du direkt bei Digistore24

Neben der Verknüpfung mit einem Mitgliedersystem gibt es bei Digistore24 auch das Download-Tresor-Feature. Nach dem Kauf werden deine Kunden direkt auf eine Digistore24-Seite weitergeleitet, auf der du deinen Online-Kurs (Dateien einer Größe von bis zu 1 TB) zum Download bereitstellen kannst. 

Hier findest du eine genaue Beschreibung, wie du deinen Online-Kurs über den Download-Tresor anbieten kannst. 

Digistore24 passt die Steuerbeträge automatisch an die Herkunftsländer der Käufer an und zahlt die Beträge an das jeweilige Finanzamt. 

Kosten

Für die Nutzung entstehen für dich keine Fixkosten. Wenn du deinen Online-Kurs über Digistore24 verkaufst, wird eine Transaktionsgebühr von 1 € und eine Provision von 7,9 % des Bruttoverkaufspreises deines Online-Kurses einbehalten.

Hier findest du noch mehr Infos zu den Kosten.

Vorteile

Digistore24 wird weltweit sehr stark genutzt. Deshalb ist die Plattform immer schnell, was Aktualisierungen und Problemlösungen angeht. 

Nachteile

Da Digistore24 ein reiner Zahlungsanbieter ist, musst du das System erst mit einem weiteren Anbieter verknüpfen, um deine Kursinhalte zur Verfügung zu stellen. Somit hast du immer eine Schnittstelle zwischen Zahlungsanbieter und Online-Kurs-Plattform. Sollten Kunden stornieren, kann es sein, dass du sie manuell aus deiner Plattform löschen musst. 

Zudem bietet Digistore24 nur den Verkauf über das Reseller-Modell an. Das heißt, der Zahlungsanbieter verkauft deinen Online-Kurs in seinem Namen. Deshalb schließen deine Kunden ihren Vertrag nicht mit dir, sondern mit Digistore24. Der Vorteil wiederum für dich ist, dass du dich nicht selbst um die Rechnungsstellung kümmern musst und sich dein Aufwand für die Buchhaltung verringert. 

Elopage – deutsche Kursplattform und Zahlungsanbieter vereint

Elopage übernimmt als All-in-one-Lösung das Hosting deiner Kursinhalte gemeinsam mit der gesamten Zahlungsabwicklung für dich. Somit hast du einen Anbieter für alles und benötigst nicht verschiedene Tools. Auf dem deutschen Markt bietet Elopage eine der umfangreichsten Lösungen. 

Durch die vorhandenen Designs und Themes kannst du total einfach deine Kursinhalte erstellen. Somit ist die Plattform perfekt für Einsteiger geeignet. Durch den großen Funktionsumfang kommen aber auch Profis auf ihre Kosten.

Neben Online-Kursen kannst du auch andere digitale oder Download-Produkte verkaufen, E-Tickets mit limitierter Gültigkeit, eine Online-Community erstellen oder sogar Zertifikate vergeben. Du hast auch die Möglichkeit, weitere Produkte als Upsell oder als Bundle mit deinem Hauptprodukt anzubieten. 

Du kannst entweder im eigenen Namen oder im Reseller-Modell verkaufen. Also Elopage kann die komplette Kaufabwicklung inkl. Buchhaltung für dich übernehmen. Das heißt weniger Aufwand, aber höhere Gebühren für dich. 

Ansonsten bist du selbst der Ansprechpartner für deine Kunden und auch für Rechnungsstellung etc. verantwortlich. In beiden Fällen übernimmst du selbst die Vermarktung deines Online-Kurses. 

Zudem kannst du einfach an Kunden im Ausland verkaufen und aus unterschiedlichen Steuersätzen wählen.  

Kosten

Zunächst kannst du Elopage 14 Tage kostenlos testen. Die Nutzung der Plattform beginnt dann ab 49 € monatlich. In der Gratis-Version sind leider keine Videos inbegriffen und nur wenige Funktionen freigeschaltet.

Verkaufst du im eigenen Namen, zahlst du maximal 3,9 % des Kurspreises + 0,25 Euro pro Transaktion. Im Reseller-Modell sind es maximal 7,5 % + 0,50 Euro. 

Hier findest du mehr zu den Kosten und Leistungen.

Vorteile

Da Elopage ihren Sitz in Deutschland hat, wird eine DSGVO-konforme Abwicklung sichergestellt. Daher spricht auch der Support deine Sprache, was dir den Kontakt vereinfacht. 

Du benötigst zudem keine Programmierkenntnisse und musst auch keinen Webdesigner bezahlen. 

Nachteile

Die Plattform ist doch etwas umfangreich und benötigt daher Einarbeitungszeit. 

Coachy – deutsche Online-Kurs-Plattform ohne Zahlungsanbieter

Auf Coachy kannst du deinen Online-Kurs nur veröffentlichen. Einen Zahlungsanbieter wie Digistore24 musst du damit zusätzlich verknüpfen.

Die Bedienung ist sehr nutzerfreundlich gestaltet, ohne dabei auf wichtige Funktionen zu verzichten. Es wird großer Wert darauf gelegt, dass du dich nicht mit Technik beschäftigen musst, sondern hauptsächlich mit deinen Inhalten. Deshalb ist Coachy besonders gut für Anfänger geeignet. 

Programmierkenntnisse sind nicht nötig und nicht mal technisches Know-how. So kannst du dich hauptsächlich auf den Inhalt deines Online-Kurses konzentrieren. 

Auch Verkaufsseiten kannst du direkt über Coachy erstellen, um deinen Online-Kurs darüber anzubieten. Es gibt Vorlagen, die du einfach übernehmen oder dir nach Baukasten-Prinzip eine Seite easy selbst zusammenstellen kannst. 

Kosten

Coachy kannst du zunächst 30 Tage kostenlos testen. Die weitere Nutzung beginnt bei 27 € monatlich, wenn du dich für eine jährliche Zahlung entscheidest. Möchtest du deine Mitgliedschaft monatlich kündigen, zahlst du 37 €.

Hier findest du mehr zu den Preisen und Leistungen

Vorteile

Du kannst ohne großen Aufwand deinen Zahlungsanbieter und verschiedene Tools (beispielsweise ActiveCampaign, YouTube, SoundCloud etc.) integrieren. Dafür ist keine komplizierte Verknüpfung über einen API-Schlüssel und somit kein technisches Wissen notwendig.  

Der deutsche Sitz von Coachy bringt einen deutschsprachigen Support mit sich und es ist ein rechtssicherer Anbieter. 

Nachteile

Bei Coachy gibt es eine Upload-Beschränkung. Das heißt, du kannst nicht unendlich viele Kursinhalte hochladen. Im günstigsten Paket ist auch nur ein Online-Kurs inbegriffen. Für jeden weiteren Kurs musst du zahlen. 

Eine Salespage kannst du zudem nur erstellen, wenn du das Deluxe-Paket für 57 € (jährlich) bzw. 67 € (monatlich) kaufst.  

Kajabi – amerikanische Kursplattform, Zahlungsanbieter und Marketing in einem

Kajabi bietet eine vielseitige All-in-one-Lösung, um deine Produkte zu verkaufen. Dort kannst du unter anderem deinen Online-Kurs inklusive Website/Landingpage erstellen, E-Mail-Marketing betreiben und kannst darüber auch deine Verkäufe abwickeln. 

Kurserstellung, Marketing und Vertrieb sind hier also vereint. Du würdest keine externen Tools benötigen, kannst sie aber jederzeit über eine Schnittstelle verbinden. 

Auch umfangreiche Analysen kannst du einsehen, um herauszufinden, wie deine Interessenten mit deinen Seiten und Produkten interagieren. Die verschiedenen Vorlagen und Designs erleichtern dir natürlich die Arbeit. 

Besonders auf den Kunden-Support wird hier viel Wert gelegt. Anfragen werden innerhalb kürzester Zeit beantwortet.

Kosten

Du kannst Kajabi für 14 Tage gratis testen. Dann beginnt die Nutzung bei 119 $ pro Monat, wenn du dich für eine jährliche Zahlung entscheidest. Möchtest du monatlich kündigen, zahlst du 149 $. 

Hier findest du mehr zu den Kosten und Leistungen.

Vorteile

Du hast alles an einem Ort vereint, was es gerade für Anfänger einfacher macht. Zudem sparst du Kosten, da du nicht verschiedene Tools kaufen musst.

Nachteile

Du machst dich sehr abhängig von einer Plattform. Wenn die Seite nicht funktioniert, kommt plötzlich dein gesamtes Business ins Stocken. 

Die Nutzung von Kajabi ist nicht gerade günstig. Es handelt sich um einen der teuersten Anbieter auf dem Markt. Für einzelne Features wie Plugins musst du noch extra bezahlen.

Zudem gibt es die Seite nur in englischer Sprache und somit auch den Support. 

Teachable – Online-Kurs-Plattform und Zahlungsanbieter aus Amerika

Teachable wurde schon 2013 gegründet und ist somit ein „alter Hase“ auf dem Markt. Die Plattform bietet dir einen großen Umfang an Funktionen, ohne es zu kompliziert zu machen. Die Benutzeroberfläche ist einfach zu bedienen und optisch ansprechend gestaltet. Verkaufen kannst du nur über das Reseller-Modell.

In der optischen Gestaltung gibt es kaum Grenzen. Du kannst den Anweisungen Schritt für Schritt nachgehen, um deinen Online-Kurs zu erstellen und zu gestalten. Auch deine Salespage kannst du direkt darüber erstellen oder einen Blog integrieren. Eine integrierte E-Mail-Marketing-Lösung gibt es nicht. Über eine API-Schnittstelle kannst du andere Tools aber einbinden.

Rechnungen werden von Teachable generiert inklusive des jeweiligen Steuersatzes deiner Kunden. Auch Analysen werden angeboten, um den Erfolg deines Online-Kurses zu messen.

Kosten

Teachable kannst du kostenlos mit eingeschränkten Funktionen nutzen. Für jede Transaktion zahlst du dann 1 $ + 10 % deines Umsatzes. Mit mehr Features beginnt der monatliche Preis bei 39 $. Bezahlst du jährlich, reduziert sich der monatliche Preis auf 29 $. Im günstigsten Paket zahlst du zusätzlich 5 % pro Transaktion.

Hier findest du mehr zu den Kosten und Leistungen.

Vorteile

Teachable hat einen eigenen YouTube-Account, worüber du viele Infos zur Nutzung der Plattform finden kannst. 

Die Plattform ist relativ günstig zu nutzen. Sogar gratis, wenn du zunächst auf deine Ausgaben achten musst. Ein Upgrade kannst du jederzeit vornehmen.

Nachteile

Die Benutzeroberfläche und auch den Support gibt es nur in englischer Sprache. 

Da es eine amerikanische Plattform ist, musst du erst verschiedene Einstellungen vornehmen, damit sie DSGVO-konform ist.

Die Bezahlung für deine Kunden ist nur via Kreditkarte oder PayPal möglich. 

Udemy – die größte Kursplattform in Amerika

Udemy ist ebenfalls Kursplattform und Zahlungsanbieter in einem. Der Verkauf wird nur über das Reseller-Modell angeboten. Die Besonderheit daran ist, dass ein extrem großer Marktplatz integriert ist. Das kann gleichzeitig ein Vorteil, aber auch ein Nachteil sein. Dazu gleich mehr.

Um deinen Kurs darüber zu verkaufen, legst du dir einfach ein Premium-Dozentenkonto an. Dann wirst du Schritt für Schritt durch die Kurs-Erstellung geleitet. Es gibt allerdings verschiedene Richtlinien, denen dein Kurs entsprechen muss (beispielsweise die Länge deiner Videos). Über die Hälfte deiner Kursinhalte müssen im Videoformat angeboten werden.

Kosten

Online-Kurse über Udemy anzubieten ist grundsätzlich kostenlos. Du zahlst erst Gebühren, wenn du deinen Kurs verkauft hast. Wenn du an den Promo-Aktionen von Udemy teilnimmst, bleiben dir 97 % des Umsatzes. Nimmst du nicht daran teil, bleiben dir nur 37 %. Hier findest du mehr zur Umsatzbeteiligung

Vorteil

Udemy hat auch eine deutsche Seite und du hast keine Hürde bezüglich der englischen Sprache. Auch bei deiner Kurs-Erstellung wird dir viel über die Plattform und den Support geholfen.

Dein Online-Kurs kann direkt über den riesigen Marktplatz von Udemy mitvermarktet werden. Besonders für Anfänger kann diese Reichweite sehr hilfreich sein. Ca. 40 Mio. Teilnehmer nutzen die Plattform. Hier kommen wir aber auch gleich zum Nachteil.

Nachteil

Stand März 2022 gibt es bei Udemy 183.000 Online-Kurse. Monatlich kommen weitere Kurse dazu. Das heißt, deine Konkurrenz ist unendlich groß, was es schon wieder schwierig macht, von der Reichweite zu profitieren. Zudem werden Interessenten viele Kurse zu ihrer Suche angeboten. Also wird meist einfach der günstigste Kursanbieter mit den meisten Videos gewählt. 

Auch die extremen Rabattaktionen sind etwas negativ angehaucht. Nimmst du an den Aktionen (Udemy-Deals-Programm) teil, kann Udemy bestimmen, wie günstig dein Online-Kurs angeboten wird. So gibt es Kurse teilweise ganze 90 % günstiger. Für Hochpreisprodukte also nicht wirklich geeignet. 

Vermutlich nutzt dir Udemy einfach als zusätzliche Plattform. Sonst wären eher viele Online-Kurse nötig, um massenhaft über Rabattaktionen zu verkaufen. 

Deutscher oder internationaler Anbieter?

Da internationale Online-Kurs-Plattformen oft nur in englischer Sprache angeboten werden, ist das für manche Menschen eine Hürde. Der Support ist dann ebenfalls nur auf Englisch erreichbar. Auch die Rechtssicherheit ist bei internationalen Anbietern nicht immer gegeben. 

Meist werden bei internationalen Plattformen beispielsweise nur Zahlungen über Kreditkarte oder PayPal angeboten. Da die meisten Deutschen lieber auf Rechnung, Vorkasse oder mit SEPA bezahlen, könntest du deswegen Kunden verlieren.

Gleichzeitig bieten internationale Online-Kurs-Plattformen aber auch umfangreiche Funktionen an, deren Nutzung sich absolut lohnt. Du darfst also für dich selbst abwägen, welche Features dich am meisten überzeugen. 

All-in-one-Lösung oder einzelne Tools?

Alles unter einem Dach vereint hat den großen Vorteil, dass du dir nicht unendlich viele Tools anschaffen und dich einlernen musst. Das spart natürlich auch Kosten. Der Nachteil ist aber, dass alle inbegriffenen Marketing-Tools meist nicht so gut funktionieren, wie einzelne darauf spezialisierte Tools. Die wirklich eierlegende Wollmilchsau gibt es also auch unter den Online-Kurs-Plattformen nicht.

Außerdem möchtest du dein gesamtes Business bestimmt nicht von einem einzigen Anbieter abhängig machen, oder? Stell dir vor, du nutzt eine Plattform für deine Website, deinen Online-Kurs und dein E-Mail-Marketing. Erstens könnte der Anbieter seine Plattform komplett einstampfen. Das wäre ein großer Einschlag für dich und du müsstest dir alles nochmal neu aufbauen. 

Zweitens könnte es auf der Plattform Fehler, Wartungsarbeiten oder was auch immer geben. Dann kannst du nicht nur ein Tool nicht mehr nutzen, sondern alle. 

Fazit: Eine Online-Kurs-Plattform bietet eine enorme Erleichterung – aber setze nicht alles auf eine Karte

Nun bist du bestens über die bekanntesten Anbieter für Online-Kurse informiert. Es gibt verschiedene Funktionen und Preisspannen. So ist für jeden etwas dabei. 

Trotz der großen Zeit- und Geldersparnis: Wenn du dein gesamtes Business in eine Plattform steckst, machst du dich sehr abhängig. Die Plattform kann jederzeit aus dem Netz genommen werden oder Fehler aufweisen. Zumindest deine Website und dein E-Mail-Marketing empfehle ich dir unbedingt unabhängig zu halten.

Welche Online-Kurs-Plattform sagt dir am meisten zu?

Karina Kawaletz

Über den Autor

Hi, ich bin Karina – selbstständige Texterin und Reisebloggerin. Ich helfe dir dabei, dein Angebot mit überzeugenden Worten besser zu verkaufen und deine Zielgruppe von dir zu begeistern. Wie du siehst, konnte ich sogar den besten Copywriter überzeugen ;)
Neben dem Schreiben liebe ich Reisen, denn die Welt ist mein Zuhause.

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