29+1 geniale Tipps, um deine Podcast-Reichweite zu verdoppeln

Von: Tim Gelhausen | Zuletzt aktualisiert: 05.03.22

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Schau dir diesen Grafen an:

Steigerung der Podcast Rechweite im Zeitstrahl

Dieser Graf zeigt, wie meine Podcast-Reichweite von meinem Conversion Copywriting Podcast über circa 30 Monate gestiegen ist. Dir fällt auf, dass es bestimmte Zeitpunkte gibt, zu denen meine Reichweite deutlich schneller gestiegen ist.

Wie ich diese Worte schreibe, habe ich über 300 Podcast-Episoden aufgenommen – und schon so einiges getestet, um mehr Podcast-Downloads zu erhalten. In diesem Artikel teile ich 29+1 Strategien mit dir, um die Reichweite von deinem Podcast deutlich zu erhöhen, sodass du sichtbar wirst und mehr Menschen mit deinem Podcast erreichst.

Das sind dieselben Strategien, die für das starke Wachstum von meinen Hörerzahlen gesorgt haben.


INHALTSVERZEICHNIS
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Wie bekommt ein Podcast eigentlich mehr Reichweite?

Damit dein Podcast nachhaltig sichtbarer wird, musst du erst einmal die 4 primären Wege kennen, wie dein Podcast neue Zuhörer erreicht:

1. Empfehlungen. Ob im Smalltalk zwischen 2 Kollegen, einem Post in einer Facebook-Gruppe oder über einen Newsletter: Die mit Abstand meisten neuen Zuhörer erhältst du über Empfehlungen. Deine Podcast-Reichweite erhöht sich dann, wenn jemand anders deinen Podcast weiterempfiehlt.

Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Auch ich bin auf die meisten Podcasts, die ich heute höre, aufmerksam gemacht wurden – über eine Empfehlung. Sei es, dass mir ein Kollege beiläufig eine Podcast-Episode weiterempfohlen hat oder ein Podcast-Host einen anderen Podcast erwähnt hat.

2. Suche. Das passiert deutlich seltener, aber manchmal suchen Menschen in ihren Podcast-Apps nach deinem Thema – und stoßen so auf deinen Podcast. Als ich mich mit dem Thema SEO beschäftigen wollte, habe ich tatsächlich gezielt Podcasts zum Thema SEO gesucht. Aber das passiert relativ selten.

3. Bezahlte Anzeigen. Du kannst natürlich Werbung schalten, um mehr Zuhörer zu erreichen. Beispielsweise auf Facebook, Instagram oder direkt in Podcast-Apps.

4. Geplanter Zufall. Damit meine ich, dass du an vielen verschiedenen Stellen auf deinen Podcast hinweisen kannst, sodass du die Wahrscheinlichkeit erhöhst, dass jemand „zufällig“ darüber stolpert. Ein Beispiel:

Du verweist auf deiner 404-Seite auf deinen Podcast. Jeden Tag landen zufällig Menschen auf deiner 404-Seite. Warum das nicht nutzen, um sie auf deinen Podcast aufmerksam zu machen? Das meine ich mit geplanter Zufall.

Das sind die 4 primären Wege, wie du mehr Reichweite mit deinem Podcast erzielen kannst. In den folgenden 29+1 Tipps erfährst du, wie du viele kleine Stellschrauben optimieren kannst, damit dein Podcast nach und nach mehr Zuhörer erreicht.

Ich habe die Tipps in 4 Kategorien unterteilt:

  • Quick Hacks, die du schnell umsetzen kann
  • Längerfristige Optimierungen
  • Tools, die dir beim Podcast-Wachstum helfen
  • Die eine Strategie, die für rasantes Wachstum sorgt.

Let’s go.

Mehr Podcast Downloads mit diesen 12 Quick Hacks

Hier ist eine Liste mit schnell-umsetzbaren Tipps, die dir sofort zu mehr Podcast-Reichweite verhelfen:

1. Platziere deinen Podcast auf Danke-Seiten. Du wirst sicherlich einige DankeSeiten in deinem Online-Business haben. Eine Danke-Seite ist die Seite, auf die jemand weitergeleitet wird, nachdem er eine Handlung durchgeführt hat.

Beispielsweise, sich ein Freebie herunterzuladen.

Eine Danke-Seite sollte immer auf weiteren Content von dir verweisen – etwa deinen Podcast. Hier ist ein Beispiel.

Podcast Verlinkung auf Dankesseiten

Auf einer meiner Danke-Seiten verweise ich auf meinen Podcast.

2. Verwende einen Webplayer für deine Seiten. Mit Webplayern kannst du Podcasts direkt auf deinen Landingpages einbetten. Das heißt, dass ein Besucher direkt auf deinen Seiten den Podcast abspielen und abonnieren kann. Praktisch.

Auch hier siehst du ein Beispiel (mit meinem alten Podcast-Cover!):

Einbindung von Podcasts auf Landingpages

Dieser Webplayer ist beispielsweise auf meiner Podcast-Seite verlinkt.

3. Verlinke deinen Podcast in deiner E-Mail-Signatur. Falls du einen Newsletter aufbaust oder schon hast, schreibst du sicher regelmäßige E-Mails an deine Liste. Nutze die Signatur dazu, um auf deinen Podcast hinzuweisen.

Das funktioniert richtig gut. So werden deine Leser mit jeder E-Mail an deinen Podcast erinnert.

4. Optimiere deine Social-Media-Profile. Du kannst auch Reichweite ohne Social-Media aufbauen, aber falls du schon Profile auf Facebook, LinkedIn und dergleichen hast, optimiere sie wie folgt:

Platziere in deinem Header-Bild deinen Podcast.

Podcast Reichweite steigern durch Social Media

Hier siehst du das Header-Bild von meinem Facebook-Profil. Ich zeige dort prominent meinen Podcast, damit jeder, der zufällig auf meinem Profil landet, sofort sieht, dass ich einen Podcast habe.

Das ist eine grandiose Strategie, die sich mit dem folgenden Hack für mehr Podcast Reichweite kombinieren lässt.

5. Sei in Communities aktiv. Tritt Facebook-Gruppen bei, in denen sich deine Zielgruppe aufhält. Verweise aber nicht stumpf auf deinen Podcast. So verscherzt du es dir schnell mit den Admins der Gruppe.

Sei stattdessen einfach hilfreich – beantworte Fragen und gib wertvolle Tipps. Einige Gruppenmitglieder werden auf dein Profil klicken und dann deinen Podcast sehen, sofern du Hack #4 aus diesem Artikel umgesetzt hast. So erreicht dein Podcast stetig neue Downloads.

6. Veröffentliche deinen Podcast auf YouTube. Schalte die Webcam an, wenn du deine Podcasts aufnimmst. So entsteht ein Video-Podcast, den du auf YouTube veröffentlichen kannst. Hier ist ein Beispiel von mir:

https://www.youtube.com/watch?v=Wjhs53lXn20

YouTube ist eine weitere Plattform, auf der du gefunden werden kannst. Das ist einer der einfachsten Wege, deine Podcast-Downloads zu erhöhen. Mittlerweile nehme ich meine Podcasts alle als Video-Podcast auf, damit ich sie auf beiden Plattformen veröffentlichen kann.

Tipp: YouTube merkt, wenn du nur ein Standbild mit einem Audiogramm hochlädst. Das bekommt auf der Plattform kaum Reichweite. Glaube mir, ich habe es getestet. Es muss schon ein richtiges Video sein.

7. Bette deinen Podcast in deinen Lead Magnets ein. Falls du gratis PDFs, Freebies und Lead Magnets anbietest, dann erwähne deinen Podcast kurz zu Beginn und ganz am Ende der PDF.

8. Bette ein Pop-Up auf deiner Homepage ein. Schau mal, was ich auf www.machen.fm gefunden habe – ein klebender Hinweis ganz unten auf der Homepage, der auf die aktuellste Podcast-Episode verlinkt.

Podcast Einbindung über Pop-up auf der Homepage

Smart. So findet jeder deiner Homepage-Besucher sofort zu deinem Podcast.

9. Starte ein Gewinnspiel, um Bewertungen zu sammeln. Je mehr Bewertungen du für deinen Podcast sammelst, desto häufiger wird er auch in den Suchergebnissen angezeigt, sprich: desto höher deine Podcast Reichweite.

Verlose im Podcast doch mal unter allen Zuhörern eine 90-Minuten-Beratung mit dir. Alles, was sie dafür tun müssen, ist deinen Podcast zu bewerten und dir einen Beweis per E-Mail oder Instagram zu senden.

Nach 30 Tagen löst du das Gewinnspiel auf und bestimmst einen Gewinner. So sammelst du viele Bewertungen und einer deiner Zuhörer gewinnt eine Coaching-Session mit dir.

Win-Win!

10. Platziere deinen Podcast auf deiner 404-Seite. Das ist auch ein genialer Trick. Täglich landen viele Menschen auf deiner 404-Seite. Das ist kostenlose Werbefläche, die du nutzen kannst.

Podcast auf deiner 404-Seite platzieren für kostenlose Werbung

Baue deine 404-Seite unbedingt so um, dass sie auf deinen Podcast verweist. Das ist eine der einfachsten Methoden, sofort mehr Podcast-Hörer zu erreichen.

11. Bitte um Bewertungen. Wenn du mehr Bewertungen haben willst, um die Podcast-Charts hochzuklettern, dann bitte doch einfach darum. Direkt in deinen Podcasts. Ich finde es erstaunlich, wie viele Menschen keinen Call to Action in ihre Episoden packen. Das ist eine verschenkte Möglichkeit, mehr Reichweite für den Podcast zu generieren.

Wenn du wirklich nerdig bist, bitte sogar im persönlichen Gespräch darum. Du kannst beispielsweise einen QR-Code auf deinem Handy abspeichern, den andere einscannen können, um deinen Podcast zu bewerten.

Das ist nerdy, aber irgendwie auch genial, oder?

12. Optimiere dein Podcast-Cover-Bild. Ich habe eine Gewinnerformel für Cover-Bilder, die einfach funktioniert. Sie lautet:

  • 2 Kontrastfarben
  • Zur Hälfte ein Gesicht, das Emotion zeigt
  • Zur Hälfte 2-3 große Wörter.

Und so erschaffst du ein Podcast-Cover, das auffällt und gerne geklickt wird. Hier ist ein Beispiel:

Optimiere dein Podcast-Cover, um mehr aus der Masse herauszustechen

Denke immer daran, dass deine Zielgruppe sich Podcast auf ihrem Smartphone anschaut. Wenn deine Schrift zu klein ist, kann sie niemand lesen. Deshalb setze ich bei Podcast-Covern auf große Gesichter und 2 Kontrastfarben.

Die blau/gelb-Kombination sticht direkt ins Auge – auch auf einem kleinen Smartphone. „Conversion Copywriting“ ist ebenfalls groß genug, damit man sofort weiß, worum es geht.

Und ein menschliches Gesicht, das Emotionen zeigt, zieht immer Aufmerksamkeit auf sich.

Optimiere deinen Podcast für mehr Downloads nach diesen 11 Methoden

Die Quick Hacks sind alle schnell umsetzbare Tipps, damit dein Podcast mehr Reichweite erhält. Diese 11 Methoden sind Optimierungen, sodass dein Podcast öfter und länger gehört wird, sodass du langfristig die Charts hochkletterst (und somit mehr Reichweite erhältst.)

1. Verweise auf alte Episoden. Aus meinem Podcast-Erfahrungsbericht weißt du, dass ich mittlerweile über 300 Episoden veröffentlicht habe. Das Problem dabei?

Die älteren Episoden bekommen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit, wie sie verdienen. Irgendwo kann ich das verstehen – ich scrolle mich bei einem Podcast auch selten durch alle älteren Episoden, um dort nach spannenden Folgen zu suchen.

Das ist schade, denn auch ältere Episoden bieten heute noch grandiosen Mehrwert.

Daher verweise ich in meinem Newsletter und meinem Podcast regelmäßig auf ältere Episoden, damit diese mehr Reichweite erzielen. Wenn ich dann eine neue Episode aufnehme, verweise ich im selben Atemzug auf eine ältere Episode, die thematisch gut passt.

Für meinen Newsletter suche ich oft ältere Episoden raus, auf die ich dann bewusst verlinke. So bekommt der alte Content, der immer noch wertvoll ist, mehr Downloads.

2. Nutze Podcast-SEO. Lange Zeit habe ich Episoden einfach nach Gemütslage aufgenommen. Das war auch gut so – sonst hätte ich mir zu viele Gedanken gemacht. Mittlerweile streue ich ein paar „SEO-Episoden“ ein.

Das bedeutet konkret: Ich mache eine klassische Keyword-Recherche und schaue, zu welchen Themen Menschen Informationen suchen. Die Keywords packe ich dann gezielt in die Episodentitel. Hier siehst du ein Beispiel:

Streue beliebte Keywords gezielt in die Episodentitel für eine bessere SEO Performance.

Mir war bei einer Keyword-Recherche aufgefallen, dass viele Menschen wissen wollen, wie sie ihre Reichweite schnell vergrößern können – also habe ich dazu eine Podcast-Episode aufgenommen, die genau das im Titel aufgreift. Hier kannst du dir die Episode übrigens anhören:

https://www.youtube.com/watch?v=TwItgGHmERk

3. Weise deine Zuhörer darauf hin, den Podcast weiterzuleiten. Die meisten neuen Zuhörer gewinnst du über Empfehlungen – also animiere deine Zuhörer, deinen Podcast zu empfehlen.

Am Ende meiner Episoden weise ich oft darauf hin, dass man jede Episode ganz einfach über das Share-Sheet auf iPhones an andere Personen weiterleiten kann; etwa über WhatsApp. Wenn du deine Zuhörer darum bittest, tun sie es auch.

4. Komm auf den Punkt. Wenn ich eine Sache bei Podcasts nicht leiden kann, dann endloses Geschwafel vor der eigentlichen Episode. Geschichten zu erzählen ist super – aber bitte kein inhaltsleeres Geplapper.

Gerade in Amerika fällt mir das auf: Teilweise beginnen die eigentlichen Podcasts erst nach 6-7 Minuten Intro, nachdem sich die Hosts bei ihrem Publikum ausgiebig bedankt haben und Werbung abgespielt wurde. Furchtbar!

Sieh zu, dass du im Intro schnell auf den Punkt kommst. Dann bleiben die Leute auch dran.

5. Beweise Geduld. Das Zauberwort beim Content-Marketing lautet Geduld. Deine Podcast-Reichweite wird lange Zeit stagnieren. Du nimmst Episode nach Episode auf – scheinbar für nichts. Aus langjähriger Podcast-Erfahrung kann ich dir sagen: Du musst mindestens 12 Monate durchziehen, ehe du entscheidest, ob es sich lohnt.

Über 12 Monate erhältst du den größten Reichweiten-Schub in den letzten 2 Monaten. Also tief durchatmen und dranbleiben. Es lohnt sich.

6. Zeichne mehr Episoden auf. Ich vermute, dass du eine Episode die Woche veröffentlichst – vielleicht sogar nur eine Episode alle 2 Wochen. So machen es jedenfalls die meisten Podcaster.

Kannst du auch 2 Episoden die Woche aufnehmen? Damit hast du einen „unfairen“ Vorteil gegenüber allen anderen – du produzierst doppelt so viele Episoden. Ein Tipp: Etabliere ein festes Format für deine Episoden. Die zweite Episode der Woche kann ja aus der Kategorie „Quick Tipp“ kommen. Teile einfach einen kurzen, aber wertvollen Impuls mit deiner Community.

7. Lade Gäste in deine Show ein. Als Podcaster hast du einen immensen Vorteil: Du kannst hochrangigen Gästen eine Plattform bieten. Es ist relativ leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen, wenn du sie in deinen Podcast einlädst.

Und einige von ihnen werden deinen Podcast mit ihrer Community teilen, sodass du neue Hörer erreichst. Mach dir eine Liste von den top 20 Gästen, die du einladen möchtest – und kontaktiere sie nach und nach.

8. Ein „Doppel-Interview. Logisch: Am besten erreichst du neue Podcast-Hörer in anderen Podcasts. Eine besonders effektive Methode für neue Hörer ist ein Doppel-Interview. Lade eine Person ein, die ebenfalls einen Podcast hat und deinen Zuhörern Mehrwert liefern kann.

Frage anschließend, ob ihr daraus ein Doppel-Interview machen wollt, sprich: Du interviewst den Gast in deinem Podcast und der Gast anschließend dich in seinem Podcast. So profitiert ihr von dem jeweils anderen. Das habe ich beispielsweise mit Caroline Preuss so gemacht. Ich war in ihrem Podcast zu Gast, sie anschließend in meinem.

https://www.youtube.com/watch?v=FS2fTy-jvMc

9. Die Lagerfeuer-Methode. Stell dir vor, wie du an einem warmen Sommerabend mit anderen Experten im Kreis um ein prasselndes Lagerfeuer sitzt. Du stellst eine Frage und jeder gibt seine Antwort.

Das ist die Idee hinter der Lagerfeuer-Methode: Stelle deinem Expertennetzwerk eine Frage und lass sie Antworten aufnehmen. Diese veröffentlichst du dann in deinem Podcast und erwähnst alle Experten auf Social-Media.

Die Idee dahinter?

Einige der Experten werden deine Episode teilen, weil sie sich geschmeichelt fühlen. So erreichst du, wenn alles gut läuft, viele neue Podcast-Hörer, die anfangen, dir zuzuhören.

10. Nutze clevere Podcast-Titel. Schau dir bitte mal die Episoden-Titel von diesem Podcast an:

Langweilige Podcasttitel geben keinen Anreiz sich die Folgen anzuhören.

Dieser Podcast setzt maßgeblich auf Interviews. Im Titel der einzelnen Episoden steht immer nur der Name vom Gast. Sei ehrlich: Hast du einen Anreiz, dir irgendeine der Episoden anzuhören?

Ich auch nicht.

Der Titel deiner Episode ist dazu da, den potenziellen Hörer neugierig zu machen. Der Episodentitel ist eine wertvolle Werbefläche. Der Titel muss zum Klicken animieren. Vergleiche das mal mit ein paar meiner Podcast-Titel:

Episodentitel sollen potenzielle Hörer neugierig machen

Ich achte stark darauf, dass meine Titel zum Klicken einladen, indem sie entweder Neugierde erzeugen oder einen Vorteil für den Leser kommunizieren.

Dein Titel ist wertvolle Werbefläche. Nutze diese vollkommen aus. Ich rate dir auch dringend davon ab, die Episodennummer an den Anfang deiner Episoden zu stellen – so raubst du dir selbst wertvolle Fläche, auf der du Keywords unterbringen kannst.

Füge deine Episodennummer entweder an das Ende deiner Episoden an oder schreibe sie in die Beschreibung.

11. Schmeichle Autoritäten. Von wem hast du wertvolles Wissen erhalten, das du in deinem Podcast geteilt hast? Erwähne diese Person namentlich in deiner Podcast-Episode und erwähne die Person anschließend in einem Social-Media-Post, etwa auf Instagram.

Mit ein wenig Glück fühlt sich diese Person geschmeichelt und hört sich deine Episode an. Wenn du noch mehr Glück hast, teilt diese Person anschließend deine Episode mit ihrer Community – und so erhöht sich deine Podcast-Reichweite.

6 Tools für mehr Podcast-Reichweite

Zu guter Letzt: Hier sind 5 Tools, die du nutzen kannst, um das Wachstum von deinem Podcast anzukurbeln.

1. Headliner. Bei Headliner kannst du deinen Podcast hinterlegen und automatisch kleine Snippets – also kurze Ausschnitte – als Video erstellen lassen. Headliner nimmt dein Podcast-Cover und fügt dann ein Audiogramm und ggf. einen Fortschrittsbalken hinzu. Ein Beispiel siehst du in Punkt 2 bei diesem Artikel, wenn du hier in dem Artikel runter scrollst.

So kannst du deinen Podcast leichter auf sozialen Medien teilen. Etwa in deiner Instagram-Story.

2. Facebook Ads. Du kannst natürlich Werbung schalten, um deinen Podcast bekannter zu machen. Hier ist ein Beispiel einer Anzeige, die ich geschaltet habe:

Podcast Reichweite steigern durch Facebook Ads

Das Video mit dem Audiogramm habe ich mit Headliner erstellt. Die Anzeige ist ca. 90 Sekunden lang, liefert einen wertvollen Tipp und spricht einen klaren Call to Action aus: Abonniere meinen Podcast auf Apple Podcasts.

Tipp: Erstelle verschiedene Anzeigen für iOS- und Android-Nutzer, da iPhone-Besitzer in der Regel andere Podcast-Apps nutzen, als Android-Nutzer.

Diese Anzeige habe ich etwa nur auf Apple-Geräten ausspielen lassen und dementsprechend lautet der Call to Action, dass man meinen Podcast auf Apple Podcast abonnieren solle.

3. Hallopodcaster. Bei Hallopodcaster werden Podcaster und interessante Interview-Gäste miteinander vernetzt.

Podcast Reichweite steigern, indem du dich mit anderen Podcastern vernetzt

Du kannst dich dort als Interview-Gast präsentieren, aber auch deinen Podcast dort einstellen. Selbst, wenn du kein Interesse daran hast, andere Menschen in deinem Podcast zu interviewen, solltest du dich dort registrieren.

Warum?

Das ist wie eine Art Telefonbuch. Dein Podcast wird in einem Verzeichnis gelistet, auf dem sich viele podcastaffine Menschen tummeln. So gewinnt dein Podcast mehr Reichweite. Ich selbst bin dort ebenfalls mit meinem Conversion Copywriting Podcast vertreten – als zahlendes Premium-Mitglied.

4. Nutze QR-Codes. Du kannst deine Podcast-Downloads ganz leicht erhöhen, indem du deinen Zuhörern öfter die Möglichkeit gibst, deine Folgen zu hören. QR-Codes sind eine solche Möglichkeit.

Ich erstelle etwa mit www.qr.io regelmäßig QR-Codes, die zu bestimmten Podcast-Episoden führen. Diese QR-Codes kann ich in meine Bücher einfügen, um thematisch passende Podcast-Episoden zu verlinken.

Oder aber in PowerPoint-Slides, die ich etwa für meine Online-Kurse nutze. So mache ich es potenziellen Hörern einfach, neue Episoden zu hören.

5. PodKite. Podcaster haben ein großes Problem: Ihre Zielgruppe hört den Podcast auf vielen verschiedenen Geräten und Apps. Ein iPhone-Nutzer verwendet vermutlich eine andere App, als ein Android-Nutzer. Manch einer hört die Podcasts bei Spotify – wieder ein anderer bei YouTube.

PodKite bietet genau dafür eine Lösung an. Dort hinterlegst du deinen Podcast und kannst für jede Episode einen speziellen Link erstellen. PodKite überprüft im Hintergrund, welches Gerät der Klicker nutzt und leitet ihn zur richtigen App weiter. Beispiel:

Du erstellst für deine Podcast-Episode mit PodKite einen Link, den ich auf meinem iPhone öffne. PodKite leitet mich dann automatisch zu Apple Podcasts weiter. Angenommen, mein Bruder klickt auf denselben Link mit seinem Android-Handy, so wird er etwa zu Spotify weitergeleitet.

Wo die einzelnen Geräte hingeleitet werden sollen, kannst du entscheiden. Du kannst auch zu einer Landing Page weiterleiten, auf der der Nutzer selbst die Wahl hat. Ein Beispiel siehst du bei meiner Episode #303: Das braucht es für 6-stellige Launches.

6. Werbung buchen. Es gibt viele verschiedene Podcast-Apps. Manche davon bieten die Möglichkeit, innerhalb der App Werbung für deinen Podcast zu schalten. So erscheint dein Podcast dann als „gesponsert“ prominent in der entsprechenden Podcast-Kategorie.

Hier siehst du ein Beispiel aus meiner Podcast-App Castro:

Schalte Werbung in Podcast-Apps für deinen Podcast, um die Reichweite zu steigern

Dieser Podcast hat Werbung bei Castro gebucht, damit er mir prominent angezeigt wird. Das erkennst du an dem „PROMOTED“-Schriftzug.

Ich selbst habe keine Erfahrung mit Podcast-Werbung in Apps und kann daher nicht darauf eingehen, wie effektiv das Ganze ist. Ich kann dir aber ganz gewiss sagen, dass mein Podcast immer dann die größten Sprünge in Sachen Reichweite gemacht hat, als ich als Gast in anderen Podcasts war.

Logisch: In Podcasts erreiche ich Podcast-Hörer. So springen einige der Zuhörer zu mir rüber. Daher kann ich mir vorstellen, dass Werbung innerhalb einer Podcast-App gut funktioniert.

Zu dem Thema kann ich dir Paula Lotte Thurm empfehlen, die in Sachen Podcast-Werbung meine erste Ansprechpartnerin wäre.

Die #1-Strategie, die deinen Podcast rasant wachsen lässt

Ich habe den Artikel nicht ohne Grund „29+1 geniale Tipps“ genannt. All die Tipps, die du bisher erfahren hast, werden dir viele, neue Hörer bescheren. Keine Frage.

Aber meiner Erfahrung nach gibt es eine Strategie, die alle anderen toppt. Es war diese Strategie, die auch ich zu Beginn genutzt habe, um die Download-Zahlen maximal anzukurbeln.

Ich nenne sie „Buch-Strategie“.

Ich weiß. Der Name ist furchtbar. Funktioniert aber.

Dahinter steckt diese Idee:

Mir war aufgefallen, dass meine Podcast-Reichweite immer dann stark anstieg, als ich ein Buch von mir mit bezahlten Werbeanzeigen verkauft hatte. In dem Buch habe ich direkt zu Beginn, am Ende und immer zwischendurch mit QR-Codes gearbeitet, um auf relevante Podcast-Episoden zu verlinken.

„Super. Ich habe aber kein Buch, Tim“, höre ich dich schon klagen.

Verzage nicht, denn für die Buch-Strategie brauchst du nicht unbedingt ein Buch. Es geht eher um das Prinzip dahinter:

Du schaltest bezahlte Werbeanzeigen für ein Produkt oder Lead Magnet von dir und nutzt die dadurch entstehende Aufmerksamkeit, um auf deinen Podcast zu lenken. Dabei kannst du viele der hier vorgestellten Strategien vereinen.

Ein konkretes Beispiel:

Du bietest einen Lead Magnet zum Download an und schaltest für diesen eine Facebook-Anzeige, damit ihn sich mehr Menschen herunterladen. Auf deiner Danke-Seite erwähnst du nebenbei deinen Podcast (siehe Quick Hack #1 aus diesem Artikel.)

Gleichzeitig verschickst du durch dein E-Mail-Marketing-Tool bereits eine Bestätigungs-E-Mail, um den Lead Magnet auszuliefern. In dieser E-Mail verweist du im PS ebenfalls auf deinen Podcast.

In dem Lead Magnet selbst ist – oh Wunder, oh Wunder – auf der letzten Seite ebenfalls dein Podcast verlinkt. Mit einer thematisch passenden Episode. Wie angenehm!

Durch die bezahlte Werbung ziehen wir also mehr Menschen in unser Universum. Bei den Kontaktpunkten mit uns verweisen wir auf unseren Podcast, sodass sie zufällig geplant über diesen stolpern.

Das hat bei mir tatsächlich am besten funktioniert. Diese Strategie war effektiver, als direkte Werbung für meine Podcast-Episoden, was ich kurios fand.

Vermeide unter allen Umständen diese 3 Reichweiten-Killer

Die besten Strategien für mehr Podcast Downloads nützt nichts, wenn du deine Zuhörer nicht binden kannst. Hier sind 3 große Fehler, die deinen Podcast-Erfolg gefährden:

1. Unvorbereitet aufnehmen. Ich merke es bei mir selbst und auch bei anderen: Episoden, die komplett frei – ohne Stichpunkte oder Skript – aufgenommen werden, sind grausig. Niemand hört dir gerne zu, wenn deine Gedanken unsortiert sind.

Ich mache mir im Vorfeld immer zumindest ein paar Stichpunkte mit den Themen, die ich ansprechen möchte – und in welcher Reihenfolge. Die Ausführlichkeit der Stichpunkte variiert von Episode zu Episode, aber es gibt immer irgendeine Art der Orientierung. Fehlende Struktur ist ein Rezept für verwirrte, enttäuschte Zuhörer, die nie wieder einschalten.

Wenn du eine „Laberfolge“ ohne Vorbereitung aufnehmen willst, dann sprich ganz zu Beginn der Episode genau das an: Dass es eine Laberfolge ohne Vorbereitung ist.

2. Schlechte Audioqualität. Das ist der Todesstoß für deinen Podcast. Du brauchst kein Audio-Setup für abertausende Euros, aber zumindest ein halbwegs professionelles Mikrofon, damit man dich klar und deutlich versteht.

Ich habe selbst schon oft wirklich guten Inhalt abgeschaltet, weil der Podcast sich anhörte, als nehme man ihn mit einer Kartoffel in einer Tonne aus Blech auf. Schlechte Audioqualität ist ein absolutes No-Go.

3. Monotones Gefasel. Das bezieht sich auf die Art und Weise, wie du deine Podcasts aufnimmst – Deine Stimmfarbe, Tonalität und dergleichen. Niemand hört sich gerne ein monoton-vorgelesenes Skript an. Dabei schweift der Zuhörer gedanklich ab.

Deshalb bereite ich mich auf meine Episoden immer pingelig vor. Ich mache 2-3 Minuten Sport- und Sprechübungen, um meine Stimme und Stimmung aufzulockern. Auch bereite ich mich durch Atemübungen auf die Aufnahme vor.

Der Unterschied ist gigantisch: So klingt meine Stimme voller, die Aussprache ist klarer und ich kann viel besser Emotionen transportieren. Eine Aufwärmroutine ist absolute Pflicht.

Tim Gelhausen

Über den Autor

Hi, ich bin Tim – Host des Conversion Copywriting Podcast und Gewinner des 2-Comma-Club-Awards.

Als Copywriter helfe ich dir durch fesselnde Werbetexte und authentisches Marketing, Kunden für deine Online-Kurse und Coachings zu gewinnen.

Ich bin der Typ, zu dem andere kommen, wenn sich ihre Produkte nicht gut genug verkaufen.

Meine Achillesferse? Ben & Jerry's. Davon komme ich einfach nicht weg.

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