Was bringt ein Podcast? 14 Gründe, warum sich ein Podcast für dein Business lohnt

Von: Karina Kawaletz | Zuletzt aktualisiert: 08.08.22

Ja, was bringt ein Podcast eigentlich? Warum machen das so viele Leute und quatschen in ein Mikro? Ich kann’s dir sagen: Diese Menschen erhöhen ihre Bekanntheit. Das führt letztendlich durch Expertise, Unterhaltung und Vertrauen zu mehr Verkäufen. Ein Podcast ist DAS Sprachrohr schlechthin. 

Bist du auch ständig am überlegen, ob sich ein Podcast für dich lohnt? Dann findest du hier 14 Gründe, warum du jetzt mit damit loslegen solltest. 

Ich selbst habe schon über 300 Podcast-Episoden veröffentlicht. Innerhalb von ca. 3 Jahren 2 Folgen pro Woche. Meinen Podcast zu starten war eine meiner besten geschäftlichen Entscheidungen überhaupt. Meine Produkte verkaufen sich seitdem wesentlich häufiger.

Also denk dran: Umsetzung bringt Umsatz! Nach diesen Gründen kannst du dein Podcast-Vorhaben sicher nicht mehr weiter aufschieben. Du wirst direkt loslegen, dein Business bekannter machen und mehr verkaufen.

Mein Youtube Video zu diesem Thema findest du hier.


INHALTSVERZEICHNIS
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1. Du baust dir einen unkomplizierten und günstigen Content-Kanal auf

Content-Marketing wird nie aus der Mode kommen. Dein Content sorgt für Sichtbarkeit, schafft Vertrauen und weckt Kaufinteresse deiner Zielgruppe. Menschen werden immer Podcasts hören, Artikel lesen oder Videos schauen. Wenn du also aktiv relevanten Content produzierst, wirst du langfristig wachsen. Wer Mehrwert liefert, gewinnt. 

Für einen Podcast nimmst du einfach auf, was du zu deinem Thema zu sagen hast. Schon in wenigen Minuten hast du nützliche Inhalte produziert, die du mit einem Klick veröffentlichst.

Im Gegensatz zu einem Blog oder YouTube-Kanal musst du dich nicht in SEO, die Technik hinter einer Website, Kamera oder Videoschnitt einarbeiten. Natürlich sprichst du auch wesentlich schneller und unkomplizierter, als würdest du schreiben und sparst viel Zeit. 

Gleichzeitig sparst du dir Geld, denn du benötigst hauptsächlich ein gutes Mikro. Kamera-Equipment ist viel teurer. 

2. Du machst dich nicht von bezahlter Werbung abhängig

Du schaltest gerne bezahlte Werbeanzeigen? Eine einfache Möglichkeit für mehr Traffic und Kunden. Ich nutze sie auch selbst häufig. Aber was ist, wenn dein Facebook-Konto aus unerklärlichen Gründen gesperrt wird? Der Support ist nicht sonderlich gut erreichbar. Du stehst also schnell ziemlich verlassen da. 

Auf einen Schlag kannst du deiner Zielgruppe deine Werbeanzeigen nicht mehr ausspielen, die bisher für deine Einnahmen gesorgt haben.

Aber auch der Facebook-Algorithmus kann sich mal wieder ändern. Dann butterst du nur unnötig viel Geld in deine Anzeigen, aber erzielst kaum Erfolge damit. 

Also was bringt ein Podcast? Ihn kann dir so schnell keiner nehmen und dein Content bleibt weiterhin bestehen. Du musst dich auf niemanden verlassen, außer auf dich selbst. 

3. Du verlässt dich nicht nur auf Social Media oder deinen Blog

Du hast dir eine gute Reichweite auf Social Media oder YouTube aufgebaut? Oder schreibst gute SEO-Blogartikel, über die dich deine Zielgruppe findet?

Diese Reichweite kann dir aber von heute auf morgen genommen werden. Leider. Zuckerberg oder Bezos müssen nur mit den Fingern schnippen und schon ist deine Sichtbarkeit durch eine Änderung des Algorithmus halbiert. Dann erreichst du deine Zielgruppe kaum mehr und deine Einnahmen schwanken sehr stark. 

Auch bei Google gibt es ständig Updates. Blogartikel, die dir auf Seite 1 über lange Zeit Kunden brachten, können auf einmal im Ranking sinken. Und weg ist deine Sichtbarkeit.

Deshalb empfehle ich dir, dich niemals nur auf einen Kanal zu beschränken. Leider liefert dir ein Podcast nicht annähernd so viel Traffic, wie ein Blog oder Social-Media-Kanal. Denn Podcasts werden meist empfohlen. Deshalb bietet sich das Bespielen mehrerer Kanäle an.

Du musst natürlich nicht überall mitmischen. Aber die Mischung macht`s. 

4. Du musst dich nicht zeigen

Du zeigst nicht gerne das Gesicht hinter deinem Business? Videos sind so absolut gar nicht dein Ding? Dann ist ein Podcast perfekt für dich. Hier zeigst du dich lediglich mit deiner Stimme. Dein Business machst du aber trotzdem bekannter, indem du darüber sprichst. 

Gleichzeitig hast du ein Sprachrohr, um über deine geliebten Themen zu sprechen, die dein Umfeld vermutlich schon langweilen.

5. Du musst nicht schreiben

Vielen Menschen liegt schreiben überhaupt nicht und sie sprechen lieber. Das merkst du sicher auch an denen, die dir über WhatsApp grundsätzlich Sprachnachrichten senden. 

By the way: Kennst du auch die Sprachnachrichten über Social Media von Leuten, die dich von heute auf morgen zum Millionär machen wollen? Puh… Kein Kommentar!

Aber weiter im Thema.

Für einen Blogartikel beispielsweise ist enorm viel Zeit nötig. Daran kannst du stundenlang sitzen. Einen Podcast hingegen hast du schon in wenigen Minuten eingesprochen. Logisch, du sprichst ja auch viel schneller als du schreibst. 

Ich liebe meinen Blog. Trotzdem verteile ich meinen Content auch auf den Podcast und meinen Newsletter. Aber wer nicht gerne schreibt, kann einfach einen Podcast sprechen.

6. Du knüpfst leicht Business-Kontakte

Mit anderen namhaften Menschen kannst du sehr gut über ein Interview in deinem Podcast in Kontakt treten. Im Gegenzug für das Interview macht sich dein Gast bei deinen Hörern bekannt und profitiert von deiner Reichweite

Immerhin ist ein Podcast eine sehr attraktive Bühne. Deine Hörer vertrauen dir in der Regel, was sich auch auf deinen Gast auswirkt. Wenn dein Gast die Podcast-Episode in seinem Netzwerk teilst, profitierst du gleichzeitig auch von der Reichweite. 

Du lernst deinen Interviewgast zudem persönlich kennen. Daraus könnten sogar noch nützliche geschäftliche Beziehungen entstehen. Außerdem kannst du selbst vom Wissen deiner Interviewpartner profitieren und ihnen gezielte Fragen stellen. Die Antworten helfen dann dir und deinen Hörern weiter. Also 2 Fliegen mit einer Klappe. (Verstößt das jetzt gegen den Tierschutz?)

7. Du zeigst dich als Experte für etwas

Du hast enormes Fachwissen zu einem bestimmten Thema. Aber wie sollen die Menschen davon erfahren, dass du wirklich ein Profi bist? Indem du es ihnen erzählst.

Dafür bietet dir ein Podcast die perfekte Bühne. Du musst nicht schreiben, brauchst keine Fotos, keine Videos und musst dich noch nicht mal aus dem Pyjama schälen. Einen einfacheren Weg gibt es eigentlich kaum, um von dir und deinem Angebot zu erzählen.

Je mehr die Menschen von dir erfahren, umso mehr vertrauen sie dir. Und je mehr sie dir vertrauen, umso eher kaufen sie etwas von dir. 

8. Du kannst deine Kunden für dich sprechen lassen

Mein Tipp: Lade bisherige Kunden von dir für ein Interview ein. Sie können dann darüber berichten, wie du ihnen weitergeholfen hast. Immerhin sind Kunden die besten Verkäufer. Wenn du etwas bei Amazon bestellst, liest du vermutlich auch erst die Bewertungen durch.

Auch zufriedene Leser oder Abonnenten, die deine Tipps erfolgreich umgesetzt haben, können in deinem Podcast zu Wort kommen. Ihre Geschichten machen anderen Mut, das auch zu erreichen.

So musst du dich nicht selbst loben, sondern lässt das deine Community für dich erledigen.

9. Deine Hörer abonnieren deinen Kanal freiwillig

Bezahlte Werbung wird deiner Zielgruppe ohne ihr Einverständnis ausgespielt. Deswegen kann sie oftmals nerven. Dein Podcast aber wird völlig freiwillig abonniert. Deine Hörer haben also richtig Lust auf deinen Content. 

Deshalb sind sie viel offener für deine Inhalte. Das gilt auch für Werbung zu deinem Angebot. 

10. Du hast eine lange Aufmerksamkeitsspanne deiner Zielgruppe

Blogartikel beispielsweise sind meist in wenigen Minuten gelesen oder werden teils sogar nur überflogen. Oft brechen die User auch einfach ab. Auch YouTube-Videos dauern meist nur 5 Minuten. Eine Podcast-Episode dauert im Schnitt zwischen 10 und 30 Minuten. Die Folgen des extrem erfolgreichen Podcasts von Tim Ferris (4-Stunden-Woche) gehen sogar bis zu 2 Stunden.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist also enorm lang, das Podcast einfach länger konsumiert werden (Den Grund erkläre ich im nächsten Punkt). Je länger dir deine Zuhörer folgen, umso mehr Vertrauen baust du auf. Das hilft dir später dabei, dein Angebot zu verkaufen.

11. Ein Podcast kann als einziges Medium passiv konsumiert werden

Deine Hörer können deinen Podcast verfolgen, während sie etwas anderes tun. Sie können trainieren, kochen, Autofahren, bügeln, auf dem Weg zur Arbeit sein oder was auch immer.

Um deinen Blog zu lesen oder deine Videos zu sehen, muss sich deine Zielgruppe extra Zeit dafür nehmen. Deshalb sind Podcasts so beliebt, weil man sich jederzeit im Alltag nebenbei unterhalten lassen oder weiterbilden kann. 

12. Du hast einen zusätzlichen Kanal für deine Inhalte

Du schreibst schon einen Blog, einen Newsletter, drehst Videos oder bespielst Social Media? Dann bietest du deiner Community mit einem Podcast ein zusätzliches Format. Du lässt ihr die Wahl, auf welche Art und Weise sie deine Inhalte konsumieren möchte. 

Nicht alle Menschen lesen gerne Blogartikel. Sie lassen sich in ihrem Alltag aber vielleicht lieber von deiner Stimme berieseln, ohne extra Zeit dafür aufzuwenden.

Deine Fans, die einfach ALLES von dir konsumieren, bindest du mit einem Podcast nochmal mehr an dich. Denn sie können jetzt auch deine Stimme hören und das über einen längeren Zeitraum.

13. Ein Podcast ist ein intensiveres und intimeres Medium als ein Blog

Mit deiner Stimme zeigst du einen sehr persönlichen Teil von dir. Damit kannst du wesentlich mehr ausdrücken als in einem Text. Manche Dinge kommen in Texten auch völlig anders rüber, als würdest du sie aussprechen. 

Du machst dich so richtig nahbar und erzählst Dinge, die dich bewegen. Deine Hörer können deine Emotionen hören. Sie fühlen sich, als würdest du nur zu ihnen sprechen. Je mehr Emotionen du in deiner Zielgruppe weckst, umso besser werden sie sich an dich erinnern. 

14. Für Podcasts gibt es weniger Wettbewerb

Laut einer Studie von Statista wurden allein über WordPress im September 2018 70 Millionen Blogposts veröffentlicht. Podcasts gibt es laut PodcastInsights nur etwa 2 Millionen. 

Das heißt, deine Chance ist hier wesentlich größer, dich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Immerhin hören etwa 38 % der Befragten in Deutschland Podcasts. Das ist eine ganze Menge. 

Fazit: Ein Podcast lohnt sich auf jeden Fall für dein Business

Du siehst also, dass ein Podcast ein einfaches Medium ist, um dein Unternehmen bekannter zu machen. Wenn du noch nicht mit Content losgelegt hast, ist ein Podcast ohne viel Aufwand perfekt für dich. Bespielst du schon verschiedene Kanäle, bietest du mit deinem Podcast eine weitere Plattform.

Um ehrlich zu sein: Es ist trotzdem kein Zuckerschlecken, um die ersten Erfolge mit einem Podcast zu erzielen. Sondern es ist viel Arbeit. Aber du wirst sehen, dass sich die Arbeit auszahlt. Gib deinem Podcast gerne ein ganzes Jahr Zeit. Und dann siehst du, ob es sich für dich lohnt. Deine Verkäufe kurbelst du mit einem Podcast nicht von heute auf morgen an. Leider.

Gib dennoch nicht zu schnell auf, denn die wahre Magie passiert über einen langen Zeitraum.Hier findest du meinen Erfahrungsbericht nach über 300 veröffentlichten Podcast-Episoden.

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Karina Kawaletz

Über den Autor

Hi, ich bin Karina – selbstständige Texterin und Reisebloggerin. Ich helfe dir dabei, dein Angebot mit überzeugenden Worten besser zu verkaufen und deine Zielgruppe von dir zu begeistern. Wie du siehst, konnte ich sogar den besten Copywriter überzeugen ;)
Neben dem Schreiben liebe ich Reisen, denn die Welt ist mein Zuhause.

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